Mash ups: Remix the web!

Die anhaltende Entwicklung der Web 2.0 – Technologien wirkt sich zunehmend auch auf die Arbeitswelt aus. Die Kunden nehmen aktiv an den Geschäftsprozessen im Unternehmen teil. An den Schnittstellten entstehen neue Generationen von Anwendungen wie z.B. Mashups, welche den Nutzern eine aktive Teilhabe an den Informationsprozessen des Unternehmens ermöglichen.

Die Praxis zeigt, dass der Einsatz des Social Computing im Unternehmen zu einer deutlichen Optimierung der Geschäftsprozesse führt. Dieser operative Nutzen bezieht sich sowohl auf die Interaktion mit den End-Nutzern als auch auf eine verbesserte interne und externe Zusammenarbeit mit den eigenen Mitarbeitern, Partnern und Zulieferern.

Bei Mashups handelt es sich um Anwendungen, die auf der Kombination von bestehenden Inhalten aus verschiedenen Quellen (Webseiten, Applikationen) basieren. Die Hauptcharakteristik ist dabei Kombination und Visualisierung von bestehenden Daten aus einer oder mehreren Quellen zur Schaffung neuer Services. Es wird somit eine vernetzte Sicht mit allen Kommunikationspartnern durch Kombination der Informationskanälen geschaffen. Weiters können sie an individuelle Bedürfnisse angepasst werden und relevante Daten aus dem Internet integriert werden.

Diese Art von Applikationen sind vor allem Web-Anwendungen, welche auf Web-Server ausgeführt werden und mit dem Nutzer ausschließlich über den Web-Browser interagieren.

Das Motiv für die Erstellung von Enterprise-Mashups ist der Bedarf an einer Anwendung, welche dem Nutzer für eine bestimmte Aufgabe oder ein Aufgabenfeld im Unternehmen Unterstützung bietet. Die Ersteller von Mashups in Unternehmen sind meistens Nutzer, die über keine oder nur sehr wenige Programmierkenntnisse verfügen.

  Aufbau von MashUps:

 

  • MashupServer: Aggregation und Aufbereitung der Daten
  • Repository: Information über verwendbare Dienste
  • Mashup-Editor: grafische Oberfläche

 Anforderungen an Enterprise-Mashups

Eigenschaften wie Datenqualität, Zuverlässigkeit, Performance und Skalierbarkeit sind als Anforderungen an Enterprise-Mashups unabdingbar. Nur durch das Vorhandensein dieser Säulen ist der reibungslose Ablauf der Unternehmensprozesse gewährleistet.

An dieser Stelle kommt zudem der IT im Unternehmen eine veränderte Rolle zu: Sie ist zwar für die Bereitstellung und den zuverlässigen Betrieb der Plattform zuständig, auf der Mashups erzeugt und ausgeführt werden, sie hat dabei aber selten Einfluss auf die umgesetzten Funktionen und Vorgänge.

Zielgruppe

Die Zielgruppe im Unternehmen sind oftmals Nutzer ohne Programmierkenntnisse. Gerade die Fachbereiche können von Enterprise Mashups profitieren, wenn sie eigene, maßgeschneiderte Kleinst-Applikationen selbst erstellen können, ohne die Unterstützung der IT in Anspruch nehmen zu müssen.

Geschäftsnutzen von Enterprise-Mash Ups

Die Nutzer können ihre individuellen Anwendungen erstellen und somit die eigenen Arbeitsabläufe abbilden. Dies führt weiterhin zu vernetzten Arbeitsplätzen zwischen denen Informationen in Echtzeit und dynamisch ausgetauscht werden können. Dies resultiert somit in eine hohe Flexibilität bei Änderungen, vermeidet Medienbrüche zwischen den Systemen und spart Kosten bei der IT.

^MS

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