VDI – So nahe und doch so fern

Momentan beschäftige ich mich gerade mit einer Technologie, die sich VDI nennt.

The Hannes Kainzbauer e.U. Site!

VDI: Virtual Desktop Infrastructure

Kurz erklärt heißt dies: man arbeitet hier und die Rechenleistung kommt von wo anders her.

Technisch funktioniert dies so, dass man zuerst einen Virtualisierungshost (physischer Rechner) benötigt, auf dem man eine oder mehrere virtuelle Maschinen, also einen oder mehrere virtuelle Computer, installiert. Auf diesem setzt man dann ein Betriebssystem wie zB Windows XP oder 7 auf. Danach kann man von einem anderen Gerät aus (Laptop, Tablet-PC, Workstation, SmartPhone, etc.) über ein so genanntes Remote-Desktop-Protokoll eine Verbindung zum Betriebssystem in der virtuellen Maschine herstellen und arbeitet dann ganz normal auf diesem.
Für den benutzten Computer heißt das, dass er nur mehr zum „dummen“ Ein-/Ausgabegerät degradiert wird, da nur noch Tastaturanschläge und Mausbewegungen an den (weit) entfernten virtuellen PC gesendet bzw. Daten von diesem empfangen werden.

Vorteil: Zentralisierung der IT

Vorteile zeigen sich konkret im einfacheren Verwalten sowie Bereitstellen der Arbeitsplätze. In dem, dass auf den Arbeitsplatzgeräten (fast) keine Software mehr benötigt wird, ist der Austausch der Geräte in Minuten erfolgt. Die Rechenleistung an sich wird ja von der entfernten virtuellen Maschine erledigt.

Auch erhöht sich die Sicherheit, da zB verlorene Laptops keine lokalen Daten mehr enthalten. Einheitliche Zugriffskontrollen, Anti-Viren,Software und Sicherheitskonzepte sind ebenfalls einfacher durchzusetzten.

Anwendung:

Anwendung kann diese Technik vor Allem bei der Anbindung von externen Niederlassungen, Heimarbeitern oder Außendienstlern finden, da der Zugriff eben über ein Remote-Protokoll erfolgt, das nur noch über WAN-Verbindungen transportiert werden muss.

Zusammenfassung:

Alles in Allem könnte man das Ganze also als virtuelles Verlängerungskabel für Maus, Tastatur und Bildschirm über das Internet zum PC in der Firma bezeichnen. Nette Sache!

Interesse? Für Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung! Hannes Kainzbauer e.U.

^PP

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Unified Communications – integrierte Kommunikation in Echtzeit

Durch die Wettbewerbsintensivierung auf den globalen Märkten ist eine direkte und rasche Adressierbarkeit der einzelnen Mitarbeiter und auchder Geschäftsführung unabdingbar. Wichtig ist es, der Konkurrenz immer einen entscheidenden Schritt voraus zu sein.

Für eine rasche Entscheidungsfindung ist somit eine unkomplizierte und schnelle Art und Weise in der Kommunikation von Nöten, unternehmensweit und unabhängig von ihrem Medium.

Die Idee hinter Unified Communications ist die Vereinheitlichung der Kommunikation. Sämtliche Endgeräte und Werkzeuge wie Telefon, Fax, E-Mail, Web-, Audio- und Videokonferenzen sowie Instant Messaging werden auf einer einheitlichen Kommunikationsplattform abgebildet. Durch eine zusätzliche Präsenzfunktion, welche von Instant Messangern wie Skype oder ICQ bekannt ist, wird die Erreichbarkeit der einzelnen Wissensträger verbessert und Geschäftsprozesse beschleunigt.

Der User kann mit einem einzigen Zugang alle Kommunikationsformen nutzen. Auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Somit ist Unified Communications (kurz: UC) die Antwort darauf, dass durch die steigende Anzahl an verfügbaren Kommunikationsmittel sich die Komplexität in der kollaborative Zusammenarbeit erhöht und gleichzeitig die Erreichbarkeit sinkt.

 

UC setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

Medienintegration:

    • Integration der Kommunikationsmedien mittels IP-Technologie, ISDN, PSTN (Fax)
    • Die Kommunikation wird automatisch auf die verfügbaren Geräte gelenkt

Präsenzinformation:

    • Icon symbolisiert die Erreichbarkeit

Kontexintegration:

    • Auslösen einer Kommunikation aus Dritthersteller Software, z.B. ERP, CRM

Weitere Kooperationsfunktionen

    • Web-Conferencing

 

Folgende Nutzen ergeben sich daraus für das Unternehmen:

  • Leichtere Kommunikation
  • Beschleunigung der Geschäftsprozesse
  • effizientere Zusammenarbeit
  • steigende Produktivität in den Projektteams
  • rasche Reaktion auf neue Anforderungen
  • Kostenreduktion bei der Infrastruk

Heutige führende Anbieter sind vor allem Microsoft, Novell und in Österreich auch A1 Telekom Austria.

^MS

How much is the fish? – Aquarium im Apple Macintosh

Wer kennt das nicht?

Ausgediente Computer Hardware und Peripherie verstellen wertvollen Lagerplatz im Keller des Hauses.

Bei der eigenen Freundin stößt man auf massive Widerstände („Wer braucht denn den Schrott noch“) und wird von derselbigen aufgefordert „gefälligst Ordnung zu schaffen“.

Der Versuch, in den eigenen vier Wänden eine historische Ausstellung der Computerevolution nachzubilden und mit Freunden in Erinnerungen zu schwelgen wird ebenso rigoros abgelehnt.

Doch irgendwie hängen schöne Erinnerungen und auch mittlerweile ein stattlicher Sammlerwert an diesen Stücken, sodass man sie nicht einfach einem Altstoffsammelzentrum zuführen möchte.

Kürzlich, beim Anblick meiner mittlerweile schon sehr umfangreichen Sammlung an ausgedienten Apple Computer (Classic, Performa, IMac, Cube), erinnerte ich mich an eine, vor Jahren sehr populäre Art, seinen Computer auf sinnvolle Weise weiterzuverwenden.

Von einigen Firmen wurden damals Einbaukits angeboten, mit denen man seinen Mac als Aquarium weiternutzen konnte.

Damals wie heute war nicht nur das Unternehmen mit dem Apfel-Logo federführend in Sachen Designgebung und Ideenfindung, sondern auch die „Third-Party-Suppliers“ hatten immer wieder bahnbrechende, lustige und kreative Ideen.

Ich möchte somit allen Computer-Bastlern und jetzigen Apple-Jüngern, denen es ähnlich geht, diese, ein bisschen in Vergessenheit geratene, Umbauanleitung mit dem angeführten Link näherbringen.

Die Fische in meiner Wohnung schwimmen bereits und auch meine Freundin ist zufrieden gestimmt mit dieser Lösung.

Hier gehts zur Anleitung: http://bit.ly/MYuIg

^MS