Security Trend: „Next Generation Firewalls“

Die Initialisierung für eine “Next Gerneration” bei den Firewalls  entstand durch die veränderten Applikationen und das  veränderte Kommunikationsverhalten der Anwender mit dem Umgang von Web 2.0.

Herkömmliche Firewalls die auf der Basis von Port-und IP-Erkennung arbeiten, können hier keinen wirksamen Schutz mehr bieten.

Es tummeln sich genügend Programme wie Skype oder Facebook in den IT-Landschaften der Unternehmen von heute und die Mitarbeiter bedienen sich fleißig an diesen. Diese Tools entziehen sich jeglicher Kontrolle der heute dominierende Firewall-Analysetechnik (Port- und IP-Adressenüberprüfung) durch tarnen und verstecken, nutzen verschlüsselte Daten, dynamische Ports oder sind nur Webanwendungen.

Grafik: Veränderte Applikationen – Starre Firewalls

Unternehmen werden daher mit einem enormen Risikofaktor für ihre IT-Sicherheit durch die gewaltige Verbreitung von Facebook und Co. konfrontiert.

Die Next Gerneration Firewalls müssen Identifikationen und Kontrollen unabhängig von Standart-Ports durchführen können. Sie müssen die einzelnen Applikationen identifizieren und den „wahren Charakter“ erkennen.

Der Einsatz solcher „Next Generation Firewalls“ ist in Unternehmen unumgänglich. ^AT

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Die Prostitution im Netz und wie wir dafür „bezahlen“

Mobile Payment

Die Reduktion aller verschiedenen Waren auf  ihre gemeinsame Wertqualität existiert praktisch in ihrer Gleichsetzung mit einer Ware, die als von der Warenvielfalt unabhängige selbständige Wertgestalt fungiert.  Sie verkörpert allen Waren gegenüber Wert und erhält dadurch die Form unmittelbarer Austauschbarkeit mit allen anderen Waren: Geld

So beschrieb Karl Marx in „Das Kapital“ vor rd. 135 Jahren seine Definition von Geld und an dem Prinzip hat sich bis heute nichts geändert. Außer, dass man anstatt mit Silberschillingen und Gulden nunmehr Facebook Credits für Waren eintauscht. Amüsant dabei ist allerdings die Vorstellung, wie sich der Umgang mit dem Tauschgut verändert hat. Saß man damals noch buchstäblich auf seinem Geldsack, kauft man sich nun mittels einer trackbaren Plastikkarte Crediteinheiten, welche man nie in Händen halten wird. Etwas überspitzt formuliert, könnte die heutige Zeit als Transformation vom Materialismus zum Virtualismus in die Geschichte eingehen. Madonnas „Material Girl“ würde nun auch in der Cloude nach Schnäppchen jagen und sich beim Checkout fragen, ob sie nun über PayPal bezahlen sollte oder doch lieber ins nächste Geschäft gehe. Man könnte ja ihre Daten phishen und ihr reelles, virtuelles Telebanking-Konto abräumen oder zumindest ihre ID Highchecken und verkaufen.

Unter diesem Blickwinkel stieß ich auf einen Artikel bei InternetWorld.de:

„Facebook hat eine Tochtergesellschaft für Zahlungsabwicklung gegründet – ein deutliches Signal, dass das soziale Netzwerk vorhat, sich stärker im Paymentgeschäft zu engagieren.“

Beim Gedanken daran, dass ein Datenpool wie Facebook nun zB als Treuhänder fungieren könnte, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Nicht nur, dass wir Facebook unser gesamtes privates Netzwerk freiwillig preisgeben und es für sich normiert, vermisst und für sich selbst und dessen Kunden am besten verwertet, nun sollen auch monetäre Skalen hinzugefügt werden. Oder anders gedacht, würden wir unsere privatesten Daten mit Bildern und Videos unterlegt auch keinem Forum anvertrauen, welches über 600.000.000 Abonennten hat und es dann bitten, mit meiner Kreditkarte Zahlungen durchzuführen.

Doch nun Schluss mit der Schwarzmalerei. Für die Gefahren die die heutige Vernetzung mit sich bringt, ist es doch relativ sicher. Mit Technologien wie SSL, VPN, Zertifizierungsschlüssel udgl. ist ein hohes Maß an Sicherheit gegeben. Doch ist es empfehlenswert zu überlegen, wem man seine Daten überlässt.

Hier noch ein paar gute Praxistipps, um sicher im Netz zu Shoppen. ^PP