Die großen beiden Big Brother in der Kommunikation!

Es ist wieder soweit! Die Datenschutzvandalen des Jahres wurden ermittelt und vom Datenschutzverein FoeBuD mit dem unrühmlichen Big Brother Award ausgezeichnet.

Die „Datenkrake“ Facebook hat es geschafft und durch die gezielten Ausforschungen von Menschen und ihren persönlichen Beziehungen hinter einer netten Fassade den 1. Platz errungen. Die gesammelten Daten werden in den USA gespeichert und das Löschen dieser sein nicht vorgesehen. Seit 2005 verändert Facebook ständig die Datenschutzvoreinstellungen ohne Ankündigung. Dazu werden diese immer schlechter und der User muss immer mehr Aufwand betreiben um seine Daten der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Diese Evolution ist sehr anschaulich in einer Grafik als Art einer Blume dargestellt.

http://mattmckeon.com/facebook-privacy/

Blau bedeutet öffentlich sichtbar! Zu bedenken ist, dass auch wenn der User alle seine Einstellungen auf privat setzt, sieht Facebook selber alles! Die Betreiber von Facebook testen ständig, wie weit sie gehen können. Kommt es zu Protesten werden gewisse Funktionen wieder eingestellt. Die Taktik ist aber offensichtlich!

3 Schritte vor und wenn es Stress gibt ½ zurück!

Knapp geschlagen musst sich Apple geben!

Durch den Erwerb des teuren IPhone mussten die User den 117 IPhone-Display-Seiten langen Datenschutzbestimmungen zustimmen. Durch die Zustimmung können Lokalisierungs- und Standortdaten der User genutzt werden um gezielt Werbung zu platzieren. Stimmt der User nicht zu kann dieser das Smartphone lediglich zum Telefonieren verwenden. Andere Hersteller machen es vor, man kann ein solches Produkt auch ohne Einvernahme der Kundendaten anbieten. Bei Apple ist man gezwungen dessen Bedingungen anzuerkennen. Friss oder Stirb! Lautet hier die Devise und die meisten User werden es mit leisem Grummeln schlucken.

Hiermit möchte ich alle User aufrufen, zu Recht gegen die Missstände in der Userdatenspeicherung zu protestieren! Denn nur gemeinsam kann gegen die Giganten vorgegangen werden, oder wollen wir Mark Zuckerberg`s Aussage in einem Chat „They trust me – dumb fucks“ bestätigen!

^AT

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Schuh-App für das Smartphone – Ich habs ja gesagt

Wenn ich mir so die aktuelle Ausgabe von Internet World Business (6/11) ansehe, hat sich die Redaktion meinen Blogbeitrag „Schuhe am Mittags-Tablet“ zu Herzen genommen. Auf Seite 24 wird eine Mobile App des Schuhhändlers Görtz präsentiert. Es stellt sich raus, dass er der erste ist im Schuhsegment. Nach der Beschreibung her ist es auch ganz nach meinen Vorstellungen umgesetzt worden. So wurden zB auch ein Filialfinder mit Öffnungszeiten und Routenplaner integriert.

Überhaupt ist das Thema Multichannel-Strategie  in aller Munde. So hat sich die Firma Demandware diesem Thema verstärkt angenommen und bietet Lösungen auf SaaS-Basis (Software as a Service). Das Mobile-App der Fa. Götz basiert zB auf dieser technischen Grundlage. So verspricht dieser SaaS-Anbieter, dass Einzelhändler Webshop, Mobile Store und Geschäft leicht kombinieren könne. Mit dem neuesten Update „Spring ´11 Release“ stellt Demandware bis Mitte 2011 Features zur Verfügung, mit denen Produktkataloge und Bilder zentral verwaltet und dem Webshop, dem Callcenter sowie Mobile, Social oder stationäre Shops zur Verfügung gestellt werden können. Die Backend-Mitarbeiter bewahren dabei über personalisierte Dashboards den Überblick über das reelle Geschehen (zB durch Analysen) und noch vieles mehr.

Aber kaum hat man eine adäquate mobile Lösung wie die Firma OTTO, wird man sogleich auch schon auf den Prüfstand gestellt. In der gleichen Ausgabe von IWB wird die iPhone-App des Versandhauses durch 12 Smartphone-User einem Usabillity-Test unterzogen. Dabei wurde am meisten kritisiert, dass die smartphone-typischen Features fehlen bzw. von den Usern nicht erkannt wurden. Das Stöbern im Angebot wurde zB durch fehlende Autovervollständigung oder Sortierfunktionen erschwärt. Vermisst wurden auch der 2-Finger-Zoom und die Slide-Funktion.

Ich bin schon mal gespannt wie die Geschichte weiter geht bzw. ob ich mit meinem Blog über das Bezahlen im Internet auch Kristallkugelqualitäten bewiesen habe. ^PP

Konkurrenz für Zynga – Rovio´s Angry Birds Rio

Innerhalb von 10 Tagen wurde das App „Angry Birds Rio“ zirka 10 Millionen Mal heruntergeladen. Nach diesem Erfolg steht das Game nun auch auf Facebook zur Verfügung, wo es zur Konkurrenz von Famville & Co geworden ist. Doch wie sehen die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen aus?

Ein Vorreiter auf diesem Gebiet, Zygna, erkannte früh das „Web 2.0“ Potential als Geschäftsidee. Abhängigkeit und emotionale Bindung spielen eine große Rolle in Bezug auf die Usersolidarität. Zygna erkannte, dass diese Faktoren bei optimaler Befriedigung  ein enorm großes Potential beherbergen, welche unmittelbar in die Social Games einfließen müssen. Die Community ist so beeinflusst von den Spielen, dass sich neben der eigentlichen Plattform eine große Fangemeinde bildet, die sich auf Blogs und Foren darüber austauscht

Zygna zeigt, wie man durch Social Networking Geld verdienen kann. Die Art und Weise, wie mittels sogenannten „micro transactions“, durch ursprünglich kostenlose Games, Umsatz generiert wird, befindet sich im juristischen Graubereich, und dies ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells.

Die Spiele, welche das Kerngeschäft darstellen, sind durch einen simplen Einstieg gekennzeichnet. Zu Beginn lassen sich schnell Spielfortschritte erkennen, die Abstände zu den nächsten Zielen werden jedoch im Verlauf des Spiels immer größer. An diesem Punkt setzt Zynga mit kostenpflichtiger Unterstützung an. Der Nutzer kann sich entscheiden, ob er ein schnelleres Vorankommen durch kleine (monatliche) Beträgen unterstützt.

Ein weiterer Bestandteil der Geschäftsidee zum akquirieren von Kunden ist die sich ständig ausweitende Mobilität jedes Einzelnen und deren Bedürfnis sich mitzuteilen bzw. das soziale Umfeld zu pflegen.

Zuletzt sei noch gesagt, dass Zygna im Jahr 2010 einen Umsatz von 500 Mio. USD erwirtschaften konnte und der Unternehmenswert mittlerweile auf 4 bis 8 Milliarden Euro geschätzt wird.

Würde mich über Erfahrungen und Berichte zu aktuellen Games sehr freuen.

^MM

iPad 2 – Nützliches Gadget oder Spielerei

Aus gegebenem Anlass möchte ich heute ein paar Worte zur Apple Neuerscheinung verlieren. Wie viele andere überlege ich auch, mir ein iPad2 zuzulegen, jedoch stellt sich für mich primär die Frage nach der Nutzbarkeit im geschäftlichen Umfeld. Handelt es sich bei dem Gerät ausschließlich um ein Spielzeug fürs  Internetsurfen  am Sofa oder kann es auch sinnvoll beruflich eingesetzt werden?

Rückblick: Vor einem Jahr beobachteten Freunde und ich die Apple Konferenz, in der die erste Generation des iPad vorgestellt wurde. Standesgemäß natürlich mit dem iMac. Als Steve Jobs das Gerät präsentierte war die Überraschung nicht sonderlich groß, da bereits im Vorfeld viele Vermutungen im Internet zu finden waren, jedoch brachen zeitlich Diskussionen aus. Fragen wie „Für was soll dieses Gerät denn gut sein“ oder  „Braucht man sowas?“ drangen in den Vordergrund. Heiße Diskussionen waren die Folge. Es hab Befürworter und es gab Kritiker.

Aus heutiger Sicht ein sehr witziges Verhalten aller anwesenden Personen, die rund um den iMac Platz fanden, denn heute haben 7 der 8 damals anwesenden ein iPad.

Somit können nun 7 Freunde auf 1 Jahr Erfahrung mit dem iPad der ersten Generation zurückblicken. Die vor einem Jahr gestellten Fragen sind nun kein Thema mehr, denn nun ist klar: „Natürlich braucht man ein iPad.“

Auch im beruflichen Umfeld kann das Gerät tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden. So baue ich eine IPSEC Verbindung vom iPad in die Firma auf, um dann auf den Citrix Server per Client App zuzugreifen. Und ja, das funktioniert wirklich gut. Auf Grund meiner Selbstständigkeit ergeben sich teilweiße auch Arbeitszeiten außerhalb des normal üblichen und genau dann habe ich mein iPad dabei. Rasch kann so einem Kunden geholfen werden ohne Notebook, Netbook etc…

Natürlich steckt in dieser Aussage auch etwas Bequemlichkeit, aber  es ist nicht nur bequemer, ein kompaktes, leichtes Gerät zu verwenden. Nein, es sieht auch noch besser aus. Es zeigt eine gewisse Technikaffinität und Interesse am Neuen.

Für mich steht in diesem Fall tatsächlich nicht nur die Mobilität des Gerätes im Vordergrund, sondern auch das Interesse an neuer Hardware, das vertraut machen mit etwas Neuem. Als EDV Techniker doch auch sinnvoll …

^MM