Apple, Google und Co wissen wo wir sind!

Nach einer Blogpause über die Feiertage hoffe ich heute wieder zahlreiche LeserInnen zu erreichen. Ich hoffe ihr hattet auch ein erholsames Osterfest. Ein Thema, das zwischen IT-Interessierten an diesem Wochenende heiß diskutiert wurde, ist die Aufzeichnung von Ortsdaten durch Apple, Google und Co.

Die bereits von vielen Smartphone-Besitzern geahnte Speicherung von Geodaten ist seit Ende letzter Woche nun bestätigt. Das Ausmaß der Datenspeicherung dürfte jedoch die Vorstellung vieler Smartphone-User übertreffen. Die Geodaten werden letzten Berichten zu Folge auch zwischen den Servern von Apple, Google und Co. synchronisiert.  Wie schwach der Schutz von Geodaten ist, zeigt der Hacker Samy Kamkar mit einem Proof of Concept. Dabei reicht der Besuch des potentiellen Opfers auf einer selbst erstellten Website aus, um dessen Aufenthaltsort jederzeit festzustellen.

Die Stellungnahme der Unternehmen fällt wie zu erwarten unspektakulär und sachlich aus. So verwiesen namhafte Unternehmen darauf, dass diese Daten für die statistische Erfassung von Verkehrsdaten und zur Wiederaufnahme des Kontakts nach verlorenem Signal dienen.

Der wohl interessanteste Ansatz, der sich hinter diesen Daten versteckt, ist wohl der Zugang zu ortsgebundenen Anzeigen. Die erfassten Daten könnten von Unternehmen verwendet werden, um personalisierte und ortsbezogene Angebote an den Kunden zu bringen. Derzeit gilt Foursqare als einer der Vorreiter rund um Location-based Services.

Wir dürfen weiter gespannt sein, was mit unseren persönlichen Daten veranstaltet wird, auch wenn eine hohe Anzahl der Smartphone-Besitzer die Verwendung dieser Daten nicht befürwortet.

Auch ich spreche mich hier gegen eine Aufzeichnung dieser Daten aus.

^MM

iPad 2 – Nützliches Gadget oder Spielerei

Aus gegebenem Anlass möchte ich heute ein paar Worte zur Apple Neuerscheinung verlieren. Wie viele andere überlege ich auch, mir ein iPad2 zuzulegen, jedoch stellt sich für mich primär die Frage nach der Nutzbarkeit im geschäftlichen Umfeld. Handelt es sich bei dem Gerät ausschließlich um ein Spielzeug fürs  Internetsurfen  am Sofa oder kann es auch sinnvoll beruflich eingesetzt werden?

Rückblick: Vor einem Jahr beobachteten Freunde und ich die Apple Konferenz, in der die erste Generation des iPad vorgestellt wurde. Standesgemäß natürlich mit dem iMac. Als Steve Jobs das Gerät präsentierte war die Überraschung nicht sonderlich groß, da bereits im Vorfeld viele Vermutungen im Internet zu finden waren, jedoch brachen zeitlich Diskussionen aus. Fragen wie „Für was soll dieses Gerät denn gut sein“ oder  „Braucht man sowas?“ drangen in den Vordergrund. Heiße Diskussionen waren die Folge. Es hab Befürworter und es gab Kritiker.

Aus heutiger Sicht ein sehr witziges Verhalten aller anwesenden Personen, die rund um den iMac Platz fanden, denn heute haben 7 der 8 damals anwesenden ein iPad.

Somit können nun 7 Freunde auf 1 Jahr Erfahrung mit dem iPad der ersten Generation zurückblicken. Die vor einem Jahr gestellten Fragen sind nun kein Thema mehr, denn nun ist klar: „Natürlich braucht man ein iPad.“

Auch im beruflichen Umfeld kann das Gerät tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden. So baue ich eine IPSEC Verbindung vom iPad in die Firma auf, um dann auf den Citrix Server per Client App zuzugreifen. Und ja, das funktioniert wirklich gut. Auf Grund meiner Selbstständigkeit ergeben sich teilweiße auch Arbeitszeiten außerhalb des normal üblichen und genau dann habe ich mein iPad dabei. Rasch kann so einem Kunden geholfen werden ohne Notebook, Netbook etc…

Natürlich steckt in dieser Aussage auch etwas Bequemlichkeit, aber  es ist nicht nur bequemer, ein kompaktes, leichtes Gerät zu verwenden. Nein, es sieht auch noch besser aus. Es zeigt eine gewisse Technikaffinität und Interesse am Neuen.

Für mich steht in diesem Fall tatsächlich nicht nur die Mobilität des Gerätes im Vordergrund, sondern auch das Interesse an neuer Hardware, das vertraut machen mit etwas Neuem. Als EDV Techniker doch auch sinnvoll …

^MM