paper.li – Twitter und Facebook wie eine Tageszeitung lesen

Bin auf eine neue Anwendung gestoßen, mithilfe derer man ganz leicht interessante und individuelle Nachrichten herausfiltern kann.

Was ist Paper.li?
Paper.li organisiert Links, welche auf Twitter und Facebook gepostet werden, in eine journalistische Darstellungsform. Der kostenfreie Internetdienst erleichtert somit den Nutzern von Twitter und Facebook das Lesen von Nachrichten.

Paper.li bietet zudem den Nutzern “ihre Zeitung” automatisiert mit einem Tweet zu bewerben, wann immer sie “erscheint”. Dies kann ein- oder zweimal am Tage oder einmal in der Woche geschehen. Auch eine Einbindung in die eigene Webseite ist möglich. Das Widget muss zuvor allerdings von der Anbieterseite heruntergeladen werden.

Die Verwendung von Paper.li ist ganz einfach. Die Anmeldung erfolgt mit dem Twitter-Account. Sobald die Anmeldung bestätigt wurde, kann mittels „Zeitung erstellen“ eine neue Zeitung publiziert werden.

Und so sieht die fertige „Tageszeitung“ dann aus:

The Hannes Kainzbauer Daily ist unter hptt://paper.li/kainzbauer  zu erreichen.

Hat von euch bereits jemand Erfahrung mit Paper.li? Auch in Hinblick auf rechtliche Aspekte?

^BL

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Die großen beiden Big Brother in der Kommunikation!

Es ist wieder soweit! Die Datenschutzvandalen des Jahres wurden ermittelt und vom Datenschutzverein FoeBuD mit dem unrühmlichen Big Brother Award ausgezeichnet.

Die „Datenkrake“ Facebook hat es geschafft und durch die gezielten Ausforschungen von Menschen und ihren persönlichen Beziehungen hinter einer netten Fassade den 1. Platz errungen. Die gesammelten Daten werden in den USA gespeichert und das Löschen dieser sein nicht vorgesehen. Seit 2005 verändert Facebook ständig die Datenschutzvoreinstellungen ohne Ankündigung. Dazu werden diese immer schlechter und der User muss immer mehr Aufwand betreiben um seine Daten der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Diese Evolution ist sehr anschaulich in einer Grafik als Art einer Blume dargestellt.

http://mattmckeon.com/facebook-privacy/

Blau bedeutet öffentlich sichtbar! Zu bedenken ist, dass auch wenn der User alle seine Einstellungen auf privat setzt, sieht Facebook selber alles! Die Betreiber von Facebook testen ständig, wie weit sie gehen können. Kommt es zu Protesten werden gewisse Funktionen wieder eingestellt. Die Taktik ist aber offensichtlich!

3 Schritte vor und wenn es Stress gibt ½ zurück!

Knapp geschlagen musst sich Apple geben!

Durch den Erwerb des teuren IPhone mussten die User den 117 IPhone-Display-Seiten langen Datenschutzbestimmungen zustimmen. Durch die Zustimmung können Lokalisierungs- und Standortdaten der User genutzt werden um gezielt Werbung zu platzieren. Stimmt der User nicht zu kann dieser das Smartphone lediglich zum Telefonieren verwenden. Andere Hersteller machen es vor, man kann ein solches Produkt auch ohne Einvernahme der Kundendaten anbieten. Bei Apple ist man gezwungen dessen Bedingungen anzuerkennen. Friss oder Stirb! Lautet hier die Devise und die meisten User werden es mit leisem Grummeln schlucken.

Hiermit möchte ich alle User aufrufen, zu Recht gegen die Missstände in der Userdatenspeicherung zu protestieren! Denn nur gemeinsam kann gegen die Giganten vorgegangen werden, oder wollen wir Mark Zuckerberg`s Aussage in einem Chat „They trust me – dumb fucks“ bestätigen!

^AT

Welche Rankingfaktoren zählen in der Google-Suche?

Aus gegebenen Anlass möchten ich heute neben dem täglichen Blogbeitrag auf Aktuelles hinweißen.

Die Eröffnungsrede der SMX in München von SEOmoz-Gründer Rand Fishkin.

Darin ist die zunehmende Bedeutung des Google Rankings gut zu erkennen. In dem Artikel finden sich durchaus interessante Ansätze auch in Bezug auf die Optimierung.

Google Ranking – Facebook ist wichtiger als Twitter

Auszug aus dem Artikel :

„Links machten ungefähr 40 Prozent eines Rankings aus, so Fishkin. „Die Bedeutung der Verlinkungen ist im vergangenen Jahr gesunken.“ Nicht nur die Seite selbst werde bewertet, auch die Domain spiele eine wichtige Rolle. Es gebe Hinweise, dass Google auch No-Follow-Links in die Bewertung einer Seite mit einbeziehe. Und längere Dokumente rankten besser als kürzere – möglicherweise eine Reaktion Googles auf die zunehmende Präsenz von Contentfarmen“

Quelle: http://www.internetworld.de/Nachrichten/Marketing/Performancemarketing/Rand-Fishkin-ueber-Faktoren-im-Google-Ranking-Facebook-ist-wichtiger-als-Twitter-55605.html ; 6.04.2011 um 10:45

^MM

Konkurrenz für Zynga – Rovio´s Angry Birds Rio

Innerhalb von 10 Tagen wurde das App „Angry Birds Rio“ zirka 10 Millionen Mal heruntergeladen. Nach diesem Erfolg steht das Game nun auch auf Facebook zur Verfügung, wo es zur Konkurrenz von Famville & Co geworden ist. Doch wie sehen die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen aus?

Ein Vorreiter auf diesem Gebiet, Zygna, erkannte früh das „Web 2.0“ Potential als Geschäftsidee. Abhängigkeit und emotionale Bindung spielen eine große Rolle in Bezug auf die Usersolidarität. Zygna erkannte, dass diese Faktoren bei optimaler Befriedigung  ein enorm großes Potential beherbergen, welche unmittelbar in die Social Games einfließen müssen. Die Community ist so beeinflusst von den Spielen, dass sich neben der eigentlichen Plattform eine große Fangemeinde bildet, die sich auf Blogs und Foren darüber austauscht

Zygna zeigt, wie man durch Social Networking Geld verdienen kann. Die Art und Weise, wie mittels sogenannten „micro transactions“, durch ursprünglich kostenlose Games, Umsatz generiert wird, befindet sich im juristischen Graubereich, und dies ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells.

Die Spiele, welche das Kerngeschäft darstellen, sind durch einen simplen Einstieg gekennzeichnet. Zu Beginn lassen sich schnell Spielfortschritte erkennen, die Abstände zu den nächsten Zielen werden jedoch im Verlauf des Spiels immer größer. An diesem Punkt setzt Zynga mit kostenpflichtiger Unterstützung an. Der Nutzer kann sich entscheiden, ob er ein schnelleres Vorankommen durch kleine (monatliche) Beträgen unterstützt.

Ein weiterer Bestandteil der Geschäftsidee zum akquirieren von Kunden ist die sich ständig ausweitende Mobilität jedes Einzelnen und deren Bedürfnis sich mitzuteilen bzw. das soziale Umfeld zu pflegen.

Zuletzt sei noch gesagt, dass Zygna im Jahr 2010 einen Umsatz von 500 Mio. USD erwirtschaften konnte und der Unternehmenswert mittlerweile auf 4 bis 8 Milliarden Euro geschätzt wird.

Würde mich über Erfahrungen und Berichte zu aktuellen Games sehr freuen.

^MM

Security Trend: „Next Generation Firewalls“

Die Initialisierung für eine “Next Gerneration” bei den Firewalls  entstand durch die veränderten Applikationen und das  veränderte Kommunikationsverhalten der Anwender mit dem Umgang von Web 2.0.

Herkömmliche Firewalls die auf der Basis von Port-und IP-Erkennung arbeiten, können hier keinen wirksamen Schutz mehr bieten.

Es tummeln sich genügend Programme wie Skype oder Facebook in den IT-Landschaften der Unternehmen von heute und die Mitarbeiter bedienen sich fleißig an diesen. Diese Tools entziehen sich jeglicher Kontrolle der heute dominierende Firewall-Analysetechnik (Port- und IP-Adressenüberprüfung) durch tarnen und verstecken, nutzen verschlüsselte Daten, dynamische Ports oder sind nur Webanwendungen.

Grafik: Veränderte Applikationen – Starre Firewalls

Unternehmen werden daher mit einem enormen Risikofaktor für ihre IT-Sicherheit durch die gewaltige Verbreitung von Facebook und Co. konfrontiert.

Die Next Gerneration Firewalls müssen Identifikationen und Kontrollen unabhängig von Standart-Ports durchführen können. Sie müssen die einzelnen Applikationen identifizieren und den „wahren Charakter“ erkennen.

Der Einsatz solcher „Next Generation Firewalls“ ist in Unternehmen unumgänglich. ^AT

Die Prostitution im Netz und wie wir dafür „bezahlen“

Mobile Payment

Die Reduktion aller verschiedenen Waren auf  ihre gemeinsame Wertqualität existiert praktisch in ihrer Gleichsetzung mit einer Ware, die als von der Warenvielfalt unabhängige selbständige Wertgestalt fungiert.  Sie verkörpert allen Waren gegenüber Wert und erhält dadurch die Form unmittelbarer Austauschbarkeit mit allen anderen Waren: Geld

So beschrieb Karl Marx in „Das Kapital“ vor rd. 135 Jahren seine Definition von Geld und an dem Prinzip hat sich bis heute nichts geändert. Außer, dass man anstatt mit Silberschillingen und Gulden nunmehr Facebook Credits für Waren eintauscht. Amüsant dabei ist allerdings die Vorstellung, wie sich der Umgang mit dem Tauschgut verändert hat. Saß man damals noch buchstäblich auf seinem Geldsack, kauft man sich nun mittels einer trackbaren Plastikkarte Crediteinheiten, welche man nie in Händen halten wird. Etwas überspitzt formuliert, könnte die heutige Zeit als Transformation vom Materialismus zum Virtualismus in die Geschichte eingehen. Madonnas „Material Girl“ würde nun auch in der Cloude nach Schnäppchen jagen und sich beim Checkout fragen, ob sie nun über PayPal bezahlen sollte oder doch lieber ins nächste Geschäft gehe. Man könnte ja ihre Daten phishen und ihr reelles, virtuelles Telebanking-Konto abräumen oder zumindest ihre ID Highchecken und verkaufen.

Unter diesem Blickwinkel stieß ich auf einen Artikel bei InternetWorld.de:

„Facebook hat eine Tochtergesellschaft für Zahlungsabwicklung gegründet – ein deutliches Signal, dass das soziale Netzwerk vorhat, sich stärker im Paymentgeschäft zu engagieren.“

Beim Gedanken daran, dass ein Datenpool wie Facebook nun zB als Treuhänder fungieren könnte, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Nicht nur, dass wir Facebook unser gesamtes privates Netzwerk freiwillig preisgeben und es für sich normiert, vermisst und für sich selbst und dessen Kunden am besten verwertet, nun sollen auch monetäre Skalen hinzugefügt werden. Oder anders gedacht, würden wir unsere privatesten Daten mit Bildern und Videos unterlegt auch keinem Forum anvertrauen, welches über 600.000.000 Abonennten hat und es dann bitten, mit meiner Kreditkarte Zahlungen durchzuführen.

Doch nun Schluss mit der Schwarzmalerei. Für die Gefahren die die heutige Vernetzung mit sich bringt, ist es doch relativ sicher. Mit Technologien wie SSL, VPN, Zertifizierungsschlüssel udgl. ist ein hohes Maß an Sicherheit gegeben. Doch ist es empfehlenswert zu überlegen, wem man seine Daten überlässt.

Hier noch ein paar gute Praxistipps, um sicher im Netz zu Shoppen. ^PP

Social Media Integration: Are you ready?

Eine Vielzahl an Marketing Verantwortlichen arbeiten fieberhaft daran, die sozialen Netzwerke samt ihrem Nutzen in das eigene Unternehmen zu integrieren und dabei ihren Marketinganforderungen gerecht zu werden.

Die meisten Unternehmen, welche auf Social Media setzen haben noch keine umfassende Erfahrung, wie diese neue Technologie einzusetzen ist.

Laut einer US-Studie von SmartBrief (www.smartbrief.com) aus dem Jahre 2010, haben eine große Anzahl der Unternehmen (ca. 47%), weniger als 1 Jahr Erfahrung, wie die eigene Strategie mit den neuen Marketinginstrumenten umzusetzen ist.

Nur ein geringere Anteil von 7,5 % der Unternehmen haben mehr als 2 Jahre Erfahrung im Einsatz von Facebook, Twitter und Co. Somit ist in diesen Firmen noch keine richtige Integration der Social Media Kampagnen in die allgemeingültige Marketingstrategie des Unternehmens vollzogen.

Für eine erfolgreiche Umsetzung der eigenen Marketing-Strategie ist eine Einbettung der Social Media Kampagnen in die ganzheitliche Unternehmensstrategie zukünftig unabdingbar.

^MS

Ist Social Media ein Hype?

Website und Blog können getrost als gängiges Kommunikationsmittel für Großkonzerne bezeichnet werden.  Zunehmend steigt die Bedeutung des Einsatzes solcher Kanäle. Zu Beginn dieses Jahres hatten 97% der österreichischen Unternehmen ab 10 Beschäftigten Zugang zum Internet. 81% davon hatten Ihre eigene Unternehmenswebseite.

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/informationsgesellschaft/ikt-einsatz_in_unternehmen_e-commerce/053936.html

Diese Zahlen zeigen dass ein Medium wie das Internet heute nicht mehr wegzudenken ist. Aktuell entfachen ständig neue Diskussionen über die Verwendung von sozialen Plattformen innerhalb des Unternehmens.

Martin Bredl, Kommunikationschef der Telekom Austria und PRVA-Präsident, bezog hierzu klar Stellung als er zum Auftakt am „Werbeplanung.at-Summit 2010“ in der Wiener Hofburg klar stellte das Unternehmen nicht die Wahl haben ob innerhalb sozialer Plattformen über Sie diskutiert wird oder nicht:

„Wenn man nicht selbst aktiv wird, dann werden es andere. Eine Konversation findet ohnehin statt.“

Diese Aussage sollte klar aufzeigen das nicht die Frage nach einem Hype entscheidend ist, sondern die Fähigkeit zu einer Kritik Stellung zu nehmen, sich am Erfahrungsaustausch zu beteiligen.

^MM