Gewaltiger Datenklau im Sony Universum!

Wie in den Medien überall berichtet wird, ist Sonys Online Netzwerk der Spielekonsole Playstation von einem gigantischen Datenskandal betroffen.

Sobald Sony darauf aufmerksam wurde, wurden die Onlinedienste sofort Offline gestellt. Alle User, die diese Onlinedienste von Sony nutzten und ihre persönlichen Daten bekannt gaben, sind von dem Hackangriff betroffen. Nach bereits ersten Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Hacker demnach in Besitz von Name, Adresse, Land, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, User-Name und Passwort für den Sony Online Dienst gekommen sind. Möglicherweise konnten die Hacker auch auf Kreditkarteninformationen zugreifen.

Hier hab ich einige Punkte zusammengefasst, die die betroffenen User, aber auch für User anderer Dienste, beachtet werden sollten:

  • Login-Passwort ändern: Die Häcker könnten mit den geklauten Daten in den Account der User eindringen und weitere Informationen ausfindig machen. Zu beachten sind Buchstaben und Zahlen beim Passwort, um die Sicherheitsstufe zu erhöhen.
  • Das gleich gewählte Passwort bei anderen Accounts ändern: Und am besten nicht das neu gewählte Passwort der Sony Dienste, um zu vermeiden, dass die Häcker weiteren Schaden auf anderen Plattformen verursachen. Für verschiedene Plattformen verschiedene Passwörter verwenden!
  • Regelmäßig die Kontoauszüge überwachen: Solange nicht bekannt ist, ob die Hacker die Kreditkartendaten tatsächlich entwendet haben oder nicht, ist eine eigenständige Kontrolle der Kontoauszüge unumgänglich!

Wenn Sie diese Punkte beachten, erschweren Sie es den Hackern zukünftig Ihre Daten zu missbrauchen.

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Internet-Abzocke vermeiden!

Wie oft ist es schon passiert, der Nutzer möchte lediglich eine Freeware herunterladen, ein Kochrezept bekommen oder eine Route planen. Erst Wochen später erhält er eine Rechnung bei der er mit Entsetzen feststellen muss, dass er angeblich ein Abo mit einer Laufzeit von 2 Jahren über diesen Dienst abgeschlossen haben soll.

Was hat der Nutzer falsch gemacht? Mit ein paar einfachen Grundregeln lässt nahezu jegliches Fehlverhalten minimieren, sodass der Nutzer im Internet selber entscheiden kann was er tut – und was er besser nicht tut.

Misstrauisch sein!

Werden auf der Internetseite Adressdaten oder sogar die Bankverbindungen abgefragt, sollten Sie schon hellhörig werden und sich Gedanken machen warum der Betreiber dieser Website, die kostenfreie Angebote enthält, diese Daten benötigt. Nur dann wenn man sich sicher ist einen Vertrag abschließen zu wollen sollte man personenbezogene Daten beim Anbieter hinterlassen.

Leichtgläubigkeit vermeiden!

Diese Richtlinie kann auf eine Vielzahl von Fällen übertragen werden, ins besonders auf das sogenannte Phishing. Würden Sie einem als Bankmitarbeiter verkleideten Unbekannten vor dem Geldautomaten ihre EC-Karte und den Pin aushändigen? Warum dann in der Onlinewelt! Wenn nun aktuelle Viren-Scanner und Firewalls hinzukommen ist auch in technischer  Hinsicht dafür gesorgt, dass möglichst wenig Angriffsfläche geboten wird.

Es gilt immer den Vergleich zur Offline-Welt zu ziehen. Wem würden sie im realen Leben ihre Daten anvertrauen? Wem würden Sie bereitwillig Auskunft über ihrer Person, ihre Adresse oder sogar ihre Bankverbindung geben? In diesen Fällen ist ein gesundes Misstrauen vorhanden und es gibt keinen Grund, hiervon im Internet keinen Gebrauch zu machen.

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Weg mit der Geldbörse! Bezahlen per Smartphone!

In kürze wird die Geldbörse mit all ihrem Inhalt überflüssig sein.
Kein Bargeld, keine Scheckkarten.
Die neue Generation der Smartphones macht es möglich. Durch die Einführung des neuen Übertragungsstandards NFC (Near Field Communication), soll es möglichsein ohne besondere Anmeldung beim Gegenüber, dem Lesegerät, einen Datenaustausch durchzuführen.
Durch die geringe Reichweite von nur 10 Zentimetern kann die Kontaktaufnahme als Zustimmung von Transaktionen gewertet werden.
Ein Bündnis der Giganten Google, Mastercard und Citigroup soll noch 2011 die elektronische Geldbörse möglich machen.
Spannend wird sein welche Anbieter in ihre Geräte einem NFC –Chip verbauen um dem User die Bezahlfunktion zugänglich machen.

Handy weg – Geld weg!

Diese Befürchtung haben viele, doch dem ist ein Riegel vorgeschoben. Zur Bestätigung der Transaktion ist noch eine PIN Eingabe nötigt. Um die Akzeptanz beim Nutzer zu stärken haben die Kreditkartenorganisation Mastercard und der Finanzdienstleister Citigroup zugesichert das Risiko für eventuell auftretende Fehlbuchungen zu übernehmen. Zusätzlich können die Benutzer mit diversen Apps ihre Konten verwalten und die Ausgaben jederzeit und mobil kontrollieren.

Ich bin gespannt wie rasch die Lesegeräte an den Kassen mit dieser Technologie ausgestattet werden und in der Bevölkerung diese Form der Bezahlung angenommen wird.

Ich bleibe am Ball, und berichte weiter zu dem Thema sobald es Neuigkeiten gibt.
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