Social Media Integration: Are you ready?

Eine Vielzahl an Marketing Verantwortlichen arbeiten fieberhaft daran, die sozialen Netzwerke samt ihrem Nutzen in das eigene Unternehmen zu integrieren und dabei ihren Marketinganforderungen gerecht zu werden.

Die meisten Unternehmen, welche auf Social Media setzen haben noch keine umfassende Erfahrung, wie diese neue Technologie einzusetzen ist.

Laut einer US-Studie von SmartBrief (www.smartbrief.com) aus dem Jahre 2010, haben eine große Anzahl der Unternehmen (ca. 47%), weniger als 1 Jahr Erfahrung, wie die eigene Strategie mit den neuen Marketinginstrumenten umzusetzen ist.

Nur ein geringere Anteil von 7,5 % der Unternehmen haben mehr als 2 Jahre Erfahrung im Einsatz von Facebook, Twitter und Co. Somit ist in diesen Firmen noch keine richtige Integration der Social Media Kampagnen in die allgemeingültige Marketingstrategie des Unternehmens vollzogen.

Für eine erfolgreiche Umsetzung der eigenen Marketing-Strategie ist eine Einbettung der Social Media Kampagnen in die ganzheitliche Unternehmensstrategie zukünftig unabdingbar.

^MS

Schuhe am Mittags-Tablet

Die Forrester-Analystin Sucharita Mulpuru schrieb in ihrem Report „Five Retail E-Commerce Trends to Watch in 2011“, dass von Onlinehändlern in Social-Media-Kampagnen nicht zu viel Hoffnungen gesteckt werden sollten. In diesem Report sind zwei Umfragen verarbeitet, die besagen,  dass nur wenige Kunden von sozialen Netzwerken her, Online-Shops besuchen. Stattdessen wurden folgende 5 Tipps gegeben …

  1. Social-Media-Aktivitäten nicht überbewerten
  2. Multichannelstrategien vorbereiten (On-/Offline)
  3. Kaufabwicklung von Tablet-PCs aus sicher stellen
  4. Händler sollte mit Händlern und Herstellern Kooperrieren (die Macht des Marktplatzes)
  5. „Conversion Marketing“ (den Kunden beim Kauf unterstützen)

Offensichtlich werden diese Tipps, wenn man den Kunden beobachtet. Eine Bekannte könnte in der Mittagspause im Park sitzen und am I-Pad via Facebook oder Displaywerbung auf ein paar Schuhe aufmerksam werden. Prompt sucht sie in der Cloude nach passenden Angeboten. Tatsächlich findet sie ein Angebot von einem Schuhhändler der nicht weit weg von Ihrem derzeitigen Standort ist. Die Mittagspause ist nun leider schon zu ende. Also surft sie über ihr mobiles Endgerät zum Onlineshop (oder anderen Retailer), legt ihre Schuhe in den „Warenkorb“, sieht beim Checkout, dass der vertraute Paypal jetzt auch „mobil“ ist und bezahlt das neue Schnäppchen.

Die Unternehmens-IT muss für diese logistische Herausforderung natürlich gewabnet sein. Noch dazu wenn man weiß, dass die EU gerade diskutiert, dass E-Shops in allen EU-Ländern verkaufen und natürlich auch ausliefern sollen. Da wird es für KMU interessant Typo3, Magento, PayPal mit dem nötigen Netzwerk einzuführen bzw. zu forcieren.

^PP