Computersystem nach Maß – Darling, where are you?

Nach langem Gerangel mit mir selbst und immer gemeineren Attentaten an meinem langjährigen Wegbegleiter (Sony Vaio), rang ich mich durch kurz einen Seitensprung auf die Dell-Site zu riskieren. Ein bisschen schnuppern … etwas flanieren … mal kurz Alien-Ware bestaunen und natürlich mein neues Spielzeug konfigurieren.

Ich bin also schon seit Längerem auf der Suche nach einem neuen privaten Computersystem. Zuvor hatte ich mir natürlich die Fragen gestellt, was ich eigentlich benötige. Die Schwierigkeit bei dieser Frage ist nur, wie weit zurück fange ich mit der Beantwortung an?

Anfänglich wollte ich mir nur einen Laptop kaufen, da ich ja bereits einen hatte und mit diesem sehr zufrieden war. Dann überlegte ich mir, bei meinem Hobby der Bilderverunstaltung (dynamische und statische Frames), wären ja ein großer Bildschirm und mächtig viel RAM von Vorteil. Dieses ja aber wiederrum nicht all zu beweglich sein wird. Noch vorher sollte ich mir allerdings die doch alles beeinflussende „computer-philosophische“ Frage stellen Apple oder PC, Dell oder Mac? Hier fühlt man wieder die Probleme der großen Philosophen. Speziell Sokrates wirkt hier mit den Worten „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ mitfühlend.

Doch wieder bei meinen reellen Problemen angelangt, besonn ich mich auf ein paar hilfreiche Fragen die mir schon im Berufsleben geholfen haben:

  1. Bin ich viel unterwegs/für welchen Firmenzweig?
  2. Was mache ich mit dem Rechner?
  3. Lege ich Wert auf Sicherheit?
  4. Wie viel Geld habe ich?

Wobei Punkt 4 zumeist ausschlaggebend ist. Tatsächlich ergeben sich viele Paralellen zum beruflichen. Alleine die vorstehend erwähnte philosophische Systemumgebungsfrage (Apple, PC, oder beim Server: Apache, Oracle, …).

Für mich habe ich mir die Fragen so ausgelegt:

Für meine Unitätigkeiten kann ich noch ruhig meinen alten Laptop benutzen, da für ein bisschen Office und Internetsurfen keine Leistungswunder benötigt werden. Für zu Hause im Büro wäre es allerdings doch interessant einen großen Display sowie viel Leistung zu haben, da ich wie bereits erwähnt Vorlieben für Grafikbearbeitung hege. Hierbei gilt die Faustregel: je mehr Druckvorlagen entstehen oder je mehr bewegte Bilder verarbeitet werden, desto größer die beanspruchte Leistung und desto teurer. Hierbei wäre auch der Schnittpunkt zum Apple-Produktportfolio gegeben, da die dort vorhandene Usability auf diese Usergruppe maßgeschneidert ist. Von der Estetik der Produkte ganz zu schweigen. Auch wenn man Spieleaffin ist sollte man bei RAM und Grafikkarte nicht sparen. Des Weiteren werde ich mir wahrscheinlich auch gelegentlich einen virtuellen Server zu Testzwecken aufsetzen, was wiederum zusätzliche Kapazität (vor allem in der Ausfallsicherheit) bedeutet. Auch ein vernünftiger Virenschutz benötigt Rechenleistung. Ich denke hierbei nur an ein in Gelb gehaltenes Virenschutzschild, welches den Rechner fast zum erliegen bringt.

Fazit:

Schlussendlich habe ich mich nun doch für einen PC der Marke Dell entschieden. Ausschlaggebend waren hier die Leistung, das Service und nicht zuletzt der horende Preisunterschied zum weißen Multimedia-Profi. Wer neugierig ist, kann ihn sich hier ansehen.

Zukunftsausblick:

Bald werden sich solche Fragen nicht mehr stellen. Die Virtualisierung in der Cloud schreiten voran und zu Hause überlegt man sich nur mehr, wo man das OLED verlegt hat!

Links zu Einkaufshilfen:

^PP

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